Eine Abtropfablage in KD-Bauweise umkonstruiert, um das Seefrachtvolumen des Projekts zu senken
Ein europäischer Küchengeräte-Importeur bezahlte Fracht für die Luft einer verschweißten Abtropfablage. Wir haben den Rahmen auf KD-Bauweise umkonstruiert und damit das Containervolumen gesenkt, ohne die Handelsoptik zu verändern.
- TBD
- Rückgang des Containervolumens — von der Technik zu bestätigen
- TBD
- Veränderung der Landed Costs — kaufmännisch zu bestätigen
Ausgangslage
Die bisherige verschweißte Abtropfablage wurde als starrer Rahmen verschifft. Ein Drahtrahmen besteht überwiegend aus Luft, und diese Luft bezahlte der Importeur als Seefracht. Mit steigenden Containerkosten konnte dieser SKU zu Landed Costs nicht mehr gegen lokal beschaffte Alternativen bestehen.
Umsetzung
Wir haben den Rahmen auf KD-Bauweise umkonstruiert, zwei Verschlüsse ergänzt und die Führung der Schienen angepasst: Nach der Montage verhält sich das Produkt weiterhin wie ein starres Fertigprodukt, lässt sich aber flach verpacken. Für die neue Verbindung wurde ein neues Werkzeug gebaut und der Außenkarton auf die flachen Maße neu zugeschnitten.
Ergebnis
- Flachkarton ersetzt den Karton für den starren Rahmen
- Werkzeuglose Montage in unter einer Minute
- Handelsoptik nach der Montage unverändert
Warum sich das Lesen lohnt
Die Fracht ist bei derart voluminösen Drahtwaren meist der größte beeinflussbare Kostenblock — und sie wird in der Musterphase oft übersehen, weil Muster per Kurier verschickt werden.
Der eigentliche Zielkonflikt
Einen Rahmen zerlegbar zu machen ist einfach. Schwierig ist, ihn nach der Montage steif genug zu halten, damit der Endkunde nicht den Eindruck einer schlechteren Qualität bekommt. Die Verschlüsse und die geänderte Schienenführung sind die gesamte Schwierigkeit dieses Projekts.
⚠️ Platzhalterinhalt: Der Kunde ist anonymisiert; die beiden Kennzahlen sind TBD. Es ist untersagt, unbestätigte Prozentwerte nur für eine gefälligere Seite einzutragen.
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